Wieviele Rüstungsteile habe "ich" schon getragen? Hunderte, und nur an wenige kann ich mich erinnern. Ich würde gerne mal eine Liste aller Rüstungsteile sehen, die ich je anhatte. Eine schöne Erinnerung! Und ausserdem einen Ausdruck meiner jetzigen Ausrüstung mit allen tooltips der Gegenstände.
Aufbewahren kann ich das nämlich nicht. Allein die Rüstungsteile, die ich zur Sicherheit aufbewahre (Resistenzen, und vielleicht muss ich mal heilen, oder ich skille auf Moonkin um), füllt mein Bankfach ziemlich.
15. August 2007
14. August 2007
Neue Schlachtfelder!
Die Instanzen wie wir sie kennen, habe ich jetzt zur Genüge gesehen. Neue Instanzen mit demselben Zuschnitt interessieren mich nicht mehr so.
Aber was ich sehr gerne hätte, wären neue Schlachtfelder! Symmetrisch aufgebaut, aber so, dass man zuerst die Karte aufdecken muss, und mit Gelände, auf das man sich einstellen muss.
Am liebsten ein funktionierendes Alteractal. Nicht die früher üblichen 8+Stunden, auch nicht die heutigen, total langweiligen 20 Minuten. Etwas dazwischen, eine Stunde, mit PVP und mit vielen Teilnehmer. Diese Massenfronten, die das Alteractal früher geprägt hatten, fand ich witzig.
Aber was ich sehr gerne hätte, wären neue Schlachtfelder! Symmetrisch aufgebaut, aber so, dass man zuerst die Karte aufdecken muss, und mit Gelände, auf das man sich einstellen muss.
Am liebsten ein funktionierendes Alteractal. Nicht die früher üblichen 8+Stunden, auch nicht die heutigen, total langweiligen 20 Minuten. Etwas dazwischen, eine Stunde, mit PVP und mit vielen Teilnehmer. Diese Massenfronten, die das Alteractal früher geprägt hatten, fand ich witzig.
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13. August 2007
Klassenbalance an der Blizzcon
Nach der kurzen goldenen Zeit der Druiden (vom Anfang von "Burning Crusade" bis Patch 2.0.1) ist der Druide jetzt wieder nichts mehr wert. Nicht allgemein, sondern in den Teilen des Spiels, wo die Belohnungen am grössten sind: raids und 5x5 Arena.
Wie es um die Arena steht, habe ich ja schon mal erläutert (übrigens ist der eine Druide von 176 Spielern anscheinend nur als Ersatzspieler für einen Krieger mit Visaproblemen mitgekommen).
In den schwierigsten Raidinstanzen liegt der Schaden, den Druiden als Katze machen können, bei 50-60 % des Schadens von Schurken (das sieht man gut bei webstats). Fehlende Waffenprocs, fehlende Skalierbarkeit.
Und an der Blizzcon sagt Chef-Klassenentwickler Tom Chilton: Am Druiden verbessern wir erstmal nichts.
Wie es um die Arena steht, habe ich ja schon mal erläutert (übrigens ist der eine Druide von 176 Spielern anscheinend nur als Ersatzspieler für einen Krieger mit Visaproblemen mitgekommen).
In den schwierigsten Raidinstanzen liegt der Schaden, den Druiden als Katze machen können, bei 50-60 % des Schadens von Schurken (das sieht man gut bei webstats). Fehlende Waffenprocs, fehlende Skalierbarkeit.
Und an der Blizzcon sagt Chef-Klassenentwickler Tom Chilton: Am Druiden verbessern wir erstmal nichts.
12. August 2007
wow als Skinner Box
In den Spielebesprechungen liest man es immer wieder: "Suchtfaktor: hoch". Ein Lob für gute Spiele, witzig ausgedrückt. Aber eins stört bei world of warcraft wirklich: wie es Verhalten trainiert. Zuerst gibts für richtige Entscheidungen riesige Belohnungen: 4 mal klicken=Gegner besiegt. Halbe Stunde spielen=Stufenaufstieg.
Und mit der Zeit gibts für immer mehr Entscheidungen immer kleinere Belohnungen. Acht Instanzdurchgänge=einen leicht besseren Gegenstand.
Die Belohnungen hören nie ganz auf. Und weil die Spieler es in vielen Spielstunden gelernt haben, weiterzuspielen, um Belohnungen zu erhalten, machen sie trotzdem weiter.
Obwohl sich das ganze Spiel nur um diese Belohnungen dreht - nicht um den Kampf an sich und auch nicht um das Eintauchen in die Spielewelt an sich.
Eine Skinner-Box ist eine Kiste mit einem Schalter und einer Futteröffnung. Setzt man z.B. eine Ratte oder eine Taube hinein, wird sie irgendwann auf den Schalter drücken. Dafür bekommt sie Futter, und darum lernt sie, immer wieder draufzudrücken.
Am besten funktionieren Skinner-Boxen, wenn es nicht nach einer bestimmten Zahl von Knopfdrücken Futter gibt, sondern der Knopfdruck nur eine Chance auf die Belohnung gibt.
Think: dropchance.
Übrigens, da gibts dann eine Lernkurve, noch so ein Wort, dass man in Spielekritiken immer wieder liest. Im Experiment entsteht die, weil ein Schreiber eine Linie macht, die für jedes Drücken des Schalters ein bisschen ansteigt. Da fühlt man sich der Laborratte glatt noch ein Stück näher.
Und mit der Zeit gibts für immer mehr Entscheidungen immer kleinere Belohnungen. Acht Instanzdurchgänge=einen leicht besseren Gegenstand.
Die Belohnungen hören nie ganz auf. Und weil die Spieler es in vielen Spielstunden gelernt haben, weiterzuspielen, um Belohnungen zu erhalten, machen sie trotzdem weiter.
Obwohl sich das ganze Spiel nur um diese Belohnungen dreht - nicht um den Kampf an sich und auch nicht um das Eintauchen in die Spielewelt an sich.
Eine Skinner-Box ist eine Kiste mit einem Schalter und einer Futteröffnung. Setzt man z.B. eine Ratte oder eine Taube hinein, wird sie irgendwann auf den Schalter drücken. Dafür bekommt sie Futter, und darum lernt sie, immer wieder draufzudrücken.
Am besten funktionieren Skinner-Boxen, wenn es nicht nach einer bestimmten Zahl von Knopfdrücken Futter gibt, sondern der Knopfdruck nur eine Chance auf die Belohnung gibt.
Think: dropchance.
Übrigens, da gibts dann eine Lernkurve, noch so ein Wort, dass man in Spielekritiken immer wieder liest. Im Experiment entsteht die, weil ein Schreiber eine Linie macht, die für jedes Drücken des Schalters ein bisschen ansteigt. Da fühlt man sich der Laborratte glatt noch ein Stück näher.
11. August 2007
Was ist ein Gelegenheitsspieler?
In den Foren wird immer unterschieden zwischen hardcore/raidern und Gelegenheitsspielern. Zur Abgrenzung werden Wochenstunden herumgereicht: 10 oder 20=noch kein raider. Aber dann melden sich immer wieder raider, die sagen: Zeit für einen Schlachtzug einmal die Woche und einen Abend Vorbereitung=8 Stunden.
Die reine Zeitmenge macht den Unterschied nämlich nicht aus. Die Antwort steckt schon im Wort selbst: Gelegenheitsspieler spielen eben nur bei Gelegenheit. Sie sagen nicht nein zu einem Bier mit Freunden, weil sie sich zum raid angemeldet haben. Sie setzen auch nicht ihre Kinder vor den Fernseher, weil raidstart ist. Kurz: sie räumen world of warcraft keine festen Zeiten ein, nach denen sie ihr real life ausrichten.
Darum können sie in wow auch nie viel erreichen: leveln kann man noch sehr gut alleine, kleine Instanzen gehen auch noch recht gut (auch wenn die Gruppensuche lange erbärmlich organisiert war. Wer erinnert sich noch an die alten Versammlungssteine? Komplett unnütz). Aber für die grossen Aufgaben braucht man grosse Gruppen. Das waren mal 40 Spieler, jetzt sinds noch 25. Allermindestens 10 für ein 5x5-Arenateam.
Schade für alle Gelegenheitsspieler.
Die reine Zeitmenge macht den Unterschied nämlich nicht aus. Die Antwort steckt schon im Wort selbst: Gelegenheitsspieler spielen eben nur bei Gelegenheit. Sie sagen nicht nein zu einem Bier mit Freunden, weil sie sich zum raid angemeldet haben. Sie setzen auch nicht ihre Kinder vor den Fernseher, weil raidstart ist. Kurz: sie räumen world of warcraft keine festen Zeiten ein, nach denen sie ihr real life ausrichten.
Darum können sie in wow auch nie viel erreichen: leveln kann man noch sehr gut alleine, kleine Instanzen gehen auch noch recht gut (auch wenn die Gruppensuche lange erbärmlich organisiert war. Wer erinnert sich noch an die alten Versammlungssteine? Komplett unnütz). Aber für die grossen Aufgaben braucht man grosse Gruppen. Das waren mal 40 Spieler, jetzt sinds noch 25. Allermindestens 10 für ein 5x5-Arenateam.
Schade für alle Gelegenheitsspieler.
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10. August 2007
Wann bist du süchtig nach wow?
Viel wird von der Suchtgefahr bei Computerspielen geredet. Aber wann ist man süchtig?
Es gibt da so niedliche Beispielsfragen, die man auch bezüglich Sport oder Liebe alle mit "Ja" beantworten könnte.
Dann gibt es /played-Zeiten. Ende 2006, vor der Erweiterung, konnte man im Forum von Leuten mit 120 Tagen /played lesen.
120x24 Stunden= 2880 Stunden. Innerhalb von 21 Monaten= 5 Stunden pro Tag, täglich. Damals hatte ich weniger als 30 Tage /played, und ich fand das nicht wenig.
Das wichtigste Kriterium ist aber nicht in Zahlen fassbar. Es lautet:
_____________________________________________________
Gibst du etwas anderes dafür auf, obwohl du weisst, dass das andere deine Bedürfnisse besser befriedigen würde?
_____________________________________________________
Das ist eine schwierige Frage. Für die richtige Antwort muss man wissen, welche Bedürfnisse durch was befriedigt werden.
Bei wow muss ich mich nicht fest verabreden; wenn die Pflichten für den Tag erledigt sind, kann ich sofort einloggen. Ich kann mit anderen beim Spielen telefonieren - Leuten, die ich sonst nie sprechen würde, weil sie aus ganz anderem Umfeld kommen, aber auch Leuten, mit denen ich mich gern unterhalte. Ich kann die Spannung erleben, im PVP gegen menschliche Spielgegner anzutreten. Ich mache mehr und habe mehr Kontakt, als z.B. mit einem Buch oder vor dem Fernseher. Es ist auch spannender, als mit Freunden zu telefonieren. Das ist keine schlechte Bilanz.
Ob sie stimmt, muss jeder für sich beantworten. Und das ist schwerer als jede raidinstanz.
Es gibt da so niedliche Beispielsfragen, die man auch bezüglich Sport oder Liebe alle mit "Ja" beantworten könnte.
Dann gibt es /played-Zeiten. Ende 2006, vor der Erweiterung, konnte man im Forum von Leuten mit 120 Tagen /played lesen.
120x24 Stunden= 2880 Stunden. Innerhalb von 21 Monaten= 5 Stunden pro Tag, täglich. Damals hatte ich weniger als 30 Tage /played, und ich fand das nicht wenig.
Das wichtigste Kriterium ist aber nicht in Zahlen fassbar. Es lautet:
_____________________________________________________
Gibst du etwas anderes dafür auf, obwohl du weisst, dass das andere deine Bedürfnisse besser befriedigen würde?
_____________________________________________________
Das ist eine schwierige Frage. Für die richtige Antwort muss man wissen, welche Bedürfnisse durch was befriedigt werden.
Bei wow muss ich mich nicht fest verabreden; wenn die Pflichten für den Tag erledigt sind, kann ich sofort einloggen. Ich kann mit anderen beim Spielen telefonieren - Leuten, die ich sonst nie sprechen würde, weil sie aus ganz anderem Umfeld kommen, aber auch Leuten, mit denen ich mich gern unterhalte. Ich kann die Spannung erleben, im PVP gegen menschliche Spielgegner anzutreten. Ich mache mehr und habe mehr Kontakt, als z.B. mit einem Buch oder vor dem Fernseher. Es ist auch spannender, als mit Freunden zu telefonieren. Das ist keine schlechte Bilanz.
Ob sie stimmt, muss jeder für sich beantworten. Und das ist schwerer als jede raidinstanz.
9. August 2007
Moos auf Eure Wege
Viele Dinge im Spiel verändern sich im Laufe der Zeit. Aus ahnungslosen Mitspielern (Originalzitat aus den BlackROCKtiefen: "Was, mein blauer Balken zeigt an, ob ich noch mehr zaubern kann?") werden raidgekleidete DPS-Monster. Die alte Freundesliste bleibt komplett grau, und Namen tauchen auf, die man noch nie vorher gesehen hat. An den Titeln des alten Ehresystems kann man das ganz gut sehen - sie verschwinden immer mehr.
Zum Abschied gibts für Rollenspieler von Kyressar den Wunsch: "Moos auf Eure Wege". Manche Leute haben schon mit mir eine Instanz gemacht und erst beim Abschied gemerkt, dass wir schon miteinander zu tun hatten. Manche schreiben zurück (Gnomenmagierin: "Was? Bitte nur sauberen, festen Stein!". Meine Lieblingsschurkin: "Moos, Kies, nennt es wie ihr wollt, nur her damit!").
Zum Abschied gibts für Rollenspieler von Kyressar den Wunsch: "Moos auf Eure Wege". Manche Leute haben schon mit mir eine Instanz gemacht und erst beim Abschied gemerkt, dass wir schon miteinander zu tun hatten. Manche schreiben zurück (Gnomenmagierin: "Was? Bitte nur sauberen, festen Stein!". Meine Lieblingsschurkin: "Moos, Kies, nennt es wie ihr wollt, nur her damit!").
8. August 2007
Die goldene Zeit für Druiden: Version 2.0
Als der "Brennende Kreuzzug" anfing, war der Spass an wow für Feraldruiden so gross wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Da gab es als Questbelohnung Items, die nicht nur alles aus wow 1.x übertrafen. Sondern diese Gegenstände hatten sogar die richtigen Werte. So wie sie ein feral will: Beweglichkeit, Ausdauer, Stärke, Rüstung. Das war vorher eine Seltenheit gewesen. Und: Bären machten tatsächlich Schaden, und tankten auch durch Schaden. Endlich konnte man ein Hauptrüstungsset zusammenstellen für Bär und Katze. Endlich konnte man gegen andere Spieler mit ausgeglichenen Chancen antreten.
Dann kam der Aufschrei von den Kriegern, die Foren brannten lichterloh, und Blizzard hat nach anfänglichem Widerstand ("Druids are fine. l2p") den Feraldruiden wieder zurückgeschnitten. Die Erweiterung war zwar ausgiebig getestet worden - aber nicht so ausgiebig, dass man den Zorn der Krieger auf sich ziehen wollte. Und nicht so ausgiebig, dass die ausgezeichnet gestalteten Questbelohnungen berücksichtigt worden wären. Da wurde nur mit den raidsets getestet, und die waren für ferals eben nicht so stark wie die Questbelohnungen. Sogar schwächer als einige grüne Questbelohnungen! Blizzard hätte einfach warten können, bis die anderen Klassen mit dem Beginn der neuen raids die Druiden wieder überholen. Aber sie haben die Mechanik der Druiden generft und dafür die raidsets gebufft. Und jetzt stehen wir da - als Bären machen wir mit level 70 nach Patch 2.1 weniger als die Hälfte des Schadens, den wir in 2.0 ausgeteilt hatten. PVP-Rat gegen Druiden, die in Bärform gehen: einfach ignorieren, der Bär wird früher oder später an Erschöpfung sterben.
Ihr glaubt es nicht? Von den 176 Spielern aus den EU- und US-Finals der ersten Saison waren wieviele Druiden? Naa?
Einer.
Dann kam der Aufschrei von den Kriegern, die Foren brannten lichterloh, und Blizzard hat nach anfänglichem Widerstand ("Druids are fine. l2p") den Feraldruiden wieder zurückgeschnitten. Die Erweiterung war zwar ausgiebig getestet worden - aber nicht so ausgiebig, dass man den Zorn der Krieger auf sich ziehen wollte. Und nicht so ausgiebig, dass die ausgezeichnet gestalteten Questbelohnungen berücksichtigt worden wären. Da wurde nur mit den raidsets getestet, und die waren für ferals eben nicht so stark wie die Questbelohnungen. Sogar schwächer als einige grüne Questbelohnungen! Blizzard hätte einfach warten können, bis die anderen Klassen mit dem Beginn der neuen raids die Druiden wieder überholen. Aber sie haben die Mechanik der Druiden generft und dafür die raidsets gebufft. Und jetzt stehen wir da - als Bären machen wir mit level 70 nach Patch 2.1 weniger als die Hälfte des Schadens, den wir in 2.0 ausgeteilt hatten. PVP-Rat gegen Druiden, die in Bärform gehen: einfach ignorieren, der Bär wird früher oder später an Erschöpfung sterben.
Ihr glaubt es nicht? Von den 176 Spielern aus den EU- und US-Finals der ersten Saison waren wieviele Druiden? Naa?
Einer.
7. August 2007
Von Ironforge nach Eisenschmiede: 1337
Auf einem Rollenspielserver ist leetspeak albern. Und der Gipfel der Albernheit ist, wenn man im Teamspeak "lol" und "WeeBee" hören muss. Aber kuck mal was passiert, wenn ich leetspeak nicht spreche: keiner nimmt mich ernst. Und verstehen tut mich auch keiner.
1. Versuch: "Lass ihn ein bisschen auf mir rumkloppen, bevor du angreifst." Antwort: "Hä?" (Jäger/Magier/sonstigerDD hält beim nächsten Gegner wieder von Anfang an voll drauf).
2. Versuch: "Antanken lassen". Klappt.
Ja, ich bin Rollenspieler. Und nein, das merkst du nicht sofort, wenn du keiner bist.
1. Versuch: "Ich muss mich kurz ausruhen" /gähnen, /liegen, /schlafen . Ausloggen. Wieder einloggen. Alle Mitspieler ratlos.
2. Versuch: "kurz reloggen": alles klar, wenn ich wieder da bin kommt das unvermeidliche "WeeBee" (siehe oben).
leetspeak zeigt, dass man sich auskennt. Sprache als Herrschaftsinstrument. Aber Leetspeak ist auch das einzige, was die meisten verstehen. Ein Jammer.
1. Versuch: "Lass ihn ein bisschen auf mir rumkloppen, bevor du angreifst." Antwort: "Hä?" (Jäger/Magier/sonstigerDD hält beim nächsten Gegner wieder von Anfang an voll drauf).
2. Versuch: "Antanken lassen". Klappt.
Ja, ich bin Rollenspieler. Und nein, das merkst du nicht sofort, wenn du keiner bist.
1. Versuch: "Ich muss mich kurz ausruhen" /gähnen, /liegen, /schlafen . Ausloggen. Wieder einloggen. Alle Mitspieler ratlos.
2. Versuch: "kurz reloggen": alles klar, wenn ich wieder da bin kommt das unvermeidliche "WeeBee" (siehe oben).
leetspeak zeigt, dass man sich auskennt. Sprache als Herrschaftsinstrument. Aber Leetspeak ist auch das einzige, was die meisten verstehen. Ein Jammer.
6. August 2007
Rüstungssets: the neverending story
Tier 1 - für Druiden das wildheartset. Das klang schon so druidisch: Das Wilde Herz. Ungezähmt, Blut, Gefühle, da steckte alles drin. Und: Das war mal die Endstation.
Und jetzt sind wir bei Tier 5 (aber bestimmt nicht mehr lange). Wow ist in der Hinsicht fast mehr wie das Leben als wie ein Spiel. Wenn die ersten Spieler am Ende der Fahnenstange angekommen sind...wird die Fahne halt verlängert.
Das beisst sich mit dem sonstigen Erledigt-erfüllt-und-abgehakt-Gefühl in wow. Bei jeder Quest gibt es das, und es ist herrlich: du weisst vorher schon, dass du nachher belohnt wirst. Und du weisst auch, dass das, was du einmal im Rucksack verstaut hast, nicht mehr verlieren wirst. Eine nette Abwechslung zur Wirklichkeit. Aber mit der Einführung des nächsten Sets holt uns dann die Wirklichkeit wieder ein. Wieviele Quests habe ich schon erledigt? Ein paar tausend. Aber nie das letzte.
Nie fertig: Schade. Dafür immer weiter spielbar: schön.
Und jetzt sind wir bei Tier 5 (aber bestimmt nicht mehr lange). Wow ist in der Hinsicht fast mehr wie das Leben als wie ein Spiel. Wenn die ersten Spieler am Ende der Fahnenstange angekommen sind...wird die Fahne halt verlängert.
Das beisst sich mit dem sonstigen Erledigt-erfüllt-und-abgehakt-Gefühl in wow. Bei jeder Quest gibt es das, und es ist herrlich: du weisst vorher schon, dass du nachher belohnt wirst. Und du weisst auch, dass das, was du einmal im Rucksack verstaut hast, nicht mehr verlieren wirst. Eine nette Abwechslung zur Wirklichkeit. Aber mit der Einführung des nächsten Sets holt uns dann die Wirklichkeit wieder ein. Wieviele Quests habe ich schon erledigt? Ein paar tausend. Aber nie das letzte.
Nie fertig: Schade. Dafür immer weiter spielbar: schön.
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